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ERWEITERUNG UNSERES NETZWERKS

In unserem Netzwerk befinden sich eine Vielzahl von Handwerkern und Fachleute wie Steuerberater, Fachanwälte, Architekten, Energieberater etc. bezüglich aller Fragen rund um die Immobilie.
Wir freuen uns, dass wir nun auch die Fa. Secure-EX, Inhaber Alexander Wenke in unserem Netzwerk haben, ein Fachbetrieb für den Einbau von Sicherheitstechnik und Alarmanlagen mit einem 24-Stunden Bereitschaftsdienst.

 

Neue Gerichtsentscheidungen

SCHÖNHEITSREPERATUREN: UNWIRKSAME KLAUSEL KANN DEM VERMIETER EINE PAUSCHALE BRINGEN


Ist eine Klausel zu Schönheitsreparaturen im Mietvertrag über eine im sozialen Wohnungsbau erstellte Wohnung unwirksam, so braucht der Vermieter weder "nachzubessern" noch dem betreffenden Mieter zu gestatten, die entsprechenden Arbeiten selbst vorzunehmen. Er kann stattdessen eine Pauschale für seinen künftigen Aufwand, die Schönheitsreparaturen selbst durchzuführen, verlangen (hier in Höhe von 10,32 € pro qm Wohnfläche jährlich). (BGH, VIII ZR 250/16)
Quelle: IVD Newsletter April 2018


MIETRECHT: IN EINER KLEINEN WOHNUNG IST EINE SCHIMMELWAND "ERHEBLICH"

Das Amtsgericht Saarbrücken hat entschieden, dass großflächiger Schimmel an den Wänden ein Grund für eine außerordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses ist. Ist die Einbauküche und die dahinterliegende Wand in einer insgesamt lediglich 1,5 Zimmer großen Wohnung von Feuchtigkeit und Schimmel befallen (und außerdem auch zum Teil die Fenster in der Küche und im Wohnzimmer), so liegt darin ein erheblicher Mangel. Denn die Schimmelpilzbildung bringt eine erhebliche Gesundheitsgefährdung mit sich - speziell, wenn die dort wohnende Mieterin ein Kind erwartet. Ist der Schimmelbefall nicht durch das Verhalten der Mieterin entstanden, so darf sie ohne Einhaltung der Kündigungsfrist die Räumlichkeiten verlassen.  (AG Saarbrücken, 4 C 348/16)
Quelle: IVD Newsletter April 2018

 

BETRIEBSKOSTEN: GEMISCH GENUTZTE GEBÄUDE ERFORDERN GETRENNTE ABRECHNUNGEN
 

Die Abrechnung von Betriebskosten für Objekte mit mehreren Wohneinheiten ist, soweit keine besonderen Abreden getroffen sind, formell bereits dann wirksam, wenn sie folgende Mindestangaben enthält:

  • die Zusammenstellung der Gesamtkosten,
  • die Angabe und Erläuterung der zugrunde gelegten Verteilerschlüssel,
  • die Berechnung des Anteils des Mieters und
  • der Abzug seiner Vorauszahlungen.

Dabei darf jedoch die Pflicht zur Spezifizierung der abgerechneten Kosten nicht überspannt werden: Notwendig, aber auch ausreichend ist es, dass der Mieter die ihm zuzurechnenden Kosten bereits aus der Abrechnung ersehen und überprüfen kann. Die Betriebskostenabrechnung muss demnach also nicht "aus sich selbst heraus" eine vollständige Überprüfung erlauben, ob sie "materiell richtig" ist. Die Abrechnung muss lediglich so detailliert sein, dass der "durchschnittlich gebildete, juristisch und betriebswirtschaftlich nicht geschulte Mieter erkennen kann, welche Betriebskosten ihm berechnet werden, welche Gesamtbeträge der Vermieter gezahlt hat und aus welchen Schritten sich der auf ihn entfallende Betrag ergibt". (AG Köln, 213 C 116/14)
Quelle: IVD Newsletter April 2018

 

EIGENTUMSWOHNUNG:  EIN "WEGERECHT" BEDEUTET NICHT GLEICHZEITIG, EIN WEGE-VERSTELLUNGSRECHT...

Ist einem Wohnungseigentümer gegenüber einem "Nachbarn" ein Wegerecht zu seinem Gartengrundstück eingeräumt worden, das sich in der Wohnanlage befindet, so bedeutet das nicht, dass er damit auch das Recht erworben hätte, Gegenstände dort aufzubauen, die seiner Erbauung dienen. (Hier hatten dort im Laufe der Zeit Blumenkübel, eine Gartenbank und verschiedene Figuren Platz gefunden.) Der Bundesgerichtshof bestätigte das Recht der davon betroffenen Eigentümer, an deren Wohnung der Weg vorbeiführte, dass der Weg wieder "frei passierbar" sei. Das Wegerecht erlaube ausschließlich das "Zugangsrecht", nicht auch ein zusätzliches "Wohnrecht". (BGH, V ZR 45/17)
Quelle: IVD Newsletter April 2018

 

Video-Interview: Zur hohen Kunst, den richtigen Marktwert zu erzielen.

 

Wir freuen uns: Das Neues Immobilienportal IVD24

Leider steigen die kriminellen Aktivitäten auf den gängigen Immobilienportalen und es werden zunehmend fiktive Kauf- und Mietobjekte von Anbieten mit wirtschaftskriminellen Hintergrund angeboten.

Dabei ist die Masche immer ähnlich:

Sehr günstige Angebote mit attraktiven Immobilien locken Schnäppchenjäger.

Nach einer Kontaktanfrage bekommt der Interessent meist eine E-Mail vom angeblichen Eigentümer, der sich im Ausland befindet und dem Interessent die Immobilie zusagt. Diese Zusage ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass zur Sicherung des Objekts erst eine Kaution,  Anzahlungen oder sogar Eintritt für eine angebliche Besichtigung gezahlt werden muss.

Soll die Sache dann konkret werden und möchte der Interessent nach der Zahlung „seine“ Immobilie besichtigen, sind die Anbieter samt dem Geld verschwunden.

Die Möglichkeit, in den Immobilienportalen selbst Objekte online stellen zu können, wird von den Betrügern also genutzt, um mit „billigen“ Wohnungen die Unwissenheit der Interessenten für Ihre Geschäfte auszunutzen.

Bedauerlicherweise gehen diese unseriösen Anbieter noch weiter und hacken Accounts von Immobilienmaklern, um Geld und neue Objekte für ihre gefakten Annoncen zu generieren.Durch solche kriminellen Aktionen bekommen Immobilieninteressenten einen falschen Eindruck von Immobilienmaklern und das Image der ganzen Immobilienbranche wird geschädigt.Denn ein seriöser Makler bietet die Objekte immer zum marktgerechten Preis an. Etwaige Provisionen und Kautionen sind immer erst nach Abschluss eines Vertrages fällig und Besichtigungen sind stets kostenfrei. 

Auch dorothea lehrmann immobilien wurde mehrfach Opfer eines Hackerangriffs.

Die Hacker haben zum Beispiel das Exposé eines Verkaufsobjekts schlichtweg kopiert und mit anderen Kontaktdaten als günstiges  Mietobjekt angeboten.

Seitens des Immobilienportals wurde dagegen leider nichts unternommen.

 

Damit ist jetzt Schluss!

Als Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen hat der IVD Immobilienverband Deutschland ein Immobilienportal geschaffen, in dem ausschließlich Immobilienmakler inserieren dürfen.

 

                            www.ivd24immobilien.de

 

Dieses Portal ist seit dem  01.01.2017 am Markt

 

BESTELLERPRINZIP und Mietpreisbremse

Der Bundestag hat das Mietrechtsnovellierungsgesetz mit Mietpreisbremse und Bestellerprinzip verabschiedet.
 

Mietpreisbremse:

Bei Neuvermietungen gilt, dass der Mietpreis höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Welches ist nun die ortsübliche Vergleichsmiete?  Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. In Mainz gibt es einen qualifizierten Mietspiegel, der alle 2 Jahre neu erstellt wird. Die Mietpreisbremse gilt für Gegenden mit "angespanntem Wohnungsmarkt". Ob dieser in einer Kommune vorliegt, darüber entscheidet die jeweilige Kommune. Auch gilt diese Mietpreisbremse nur für max. 5 Jahre und muss danach neu beschlossen werden.

Die Mietpreisbremse betrifft nicht alle Wohnungen. Hiervon ausgenommen sind Neubauwohnungen und Wohnungen, die als Erstbezug nach umfassender Modernisierung auf den Markt kommen.

Laufende Mietverträge sind von der Mietpreisbremse nicht betroffen.
 

Bestellerprinzip:

Hier gilt, dass bis auf wenige Ausnahmen der Vermieter, der den Makler bestellt, auch zu zahlen hat. Gut dabei zu wissen: diese Maklerprovision können Vermieter steuermindernd beim Finanzamt geltend machen.
 

Was folgt daraus für Sie als Vermieter?

Es gilt nun, für Sie als Vermieter und für Ihre Immobilie Risiken zu erkennen und neue Chancen zu nutzen. Wir haben uns weitergebildet, um Sie individuell und bestmöglich beraten zu können. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen wie Sie auch zukünftig gut und nachhaltig Ihre Immobilie bewirtschaften können. Wir bieten Ihnen unseren umfangreichen Service und freuen uns auf Sie!

 

MIETER-/VermieterPROVISION UND KÄUFER-/VerkäuferPROVISION:

Mieter-/Vermieter und Käufer-/Verkäuferprovisionen sind nur mit Abschluss eines Hauptvertrags (Miet- oder Kaufvertrag) fällig. Beratungen und Besichtigungen sind kostenlos. Für die Vermietung von Wohnimmobilien verlangen wir je nach Objekt 1-2 Monatsmieten (netto/kalt) zzgl. 19% MwSt.  

Grundsätzlich gilt, dass im Einzelfall eine Mieterprovison erhoben werden kann. Sie ist gesetzlich geregelt ist und darf  2,38 Monatsmieten (von der monatlichen Kaltmiete gerechnet inkl. 19 % MwSt.) nicht überschreiten.

 Die Käuferprovision wird branchenüblich erhoben, meistens 5% vom Kaufpreis zzgl. 19 % MwSt.

 

Widerrufsrecht:

Gesetzlich sind wir verpflichtet, Sie über das seit dem 01.06.2014 geltende Widerrufsrecht zu informieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe eines Formulars, welches Sie bei uns auf der Startseite finden, unsere Dienstleistungen zu widerrufen.

Bitte beachten Sie

Um sofort mit unserer Tätigkeit für Sie beginnen zu können, benötigen wir Ihre schriftliche Bestätigung, dass Sie die hier erhältliche Widerrufsbelehrung gelesen haben, somit über die Rechtsfolgen des Widerrufs belehrt worden sind und ausdrücklich zustimmen, dass wir vor dem Ablauf der Widerrufsfrist damit beginnen, unsere Arbeit für Sie aufzunehmen.

Bitte senden Sie die von Ihnen unterzeichnete Bestätigung umgehend an uns zurück (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder übergeben Sie uns das Formular spätestens beim Besichtigungstermin.

 

MEHRFAMILIENHÄUSER UND WOHNANLAGEN

Auf Ihre besondere Anfrage bieten wir Ihnen Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen als Kapitalanlage mit guter Rendite in gut vermietbaren Wohnlagen sowohl im Rhein-Main-Gebiet als auch bundesweit. Auf Wunsch werden diese Immobilien von langjährig erfahrenen Fachleuten verwaltet. Dies bedeutet für Kapitalanleger Rendite ohne eigenen Verwaltungsaufwand.

Angebote erhalten Sie auf  Nachfrage. 


 

DAS BIETERVERFAHREN BEIM IMMOBILIENVERKAUF

Mit dem Bieterverfahren kann ein Immobilieneigentümer evtl. einen höheren Preis erzielen als beim herkömmlichen Immobilienverkauf.
Durch den Wettbewerb unter Interessenten wird der Preis mitunter nach oben getrieben.

So funktioniert es:

Zunächst wird die Immobilie inseriert. Wichtig dabei: es muss in der Anzeige darauf das Bieterverfahren hingewiesen werden. Es ist ratsam, einen Mindestpreis festzulegen.
Der Makler erstellt ein Exposé mit allen wichtigen Daten/Informationen.
Entweder gibt es einen einzigen Besichtigungstermin, zu dem alle Interessenten eingeladen werden. Da manche Interessenten  an diesem Punkt aussteigen, empfehlen wir alternativ Einzelbesichtigungen, die zeitlich kurz hintereinander liegen.
Innerhalb von 2-4 Wochen können dann Kaufinteressenten ihr Angebot schriftlich abgeben. Der Verkäufer kann das Angebot annehmen oder ablehnen und weiter verhandeln.
Natürlich kann auch der Höchstbietende wieder abspringen.

Wann sind also Bieterverfahren sinnvoll?

Zum Beispiel bei Immobilien, die besondere Vorzüge, aber auch Nachteile haben.
z.B. bei sanierungs-/ renovierungsbedürftigen und bei schlecht verkäuflichen Immobilien

Die Vorteile noch einmal zusammengefasst:

Eine schnellere Vermarktungszeit und ein optimaler Verkaufspreis

Die Nachteile noch einmal zusammengefasst

Es kommt nicht zwangsläufig zu einem Verkauf der Immobilie wie z.B. bei einer Zwangsversteigerung. Die Angebote sind für den Verakäufer nicht bindend.

Es lauert die Gefahr von Schnäppchenjägern, die unter Marktpreis einkaufen möchten. Der Wettbewerbsgedanke kann sich auf auf Interessen negativ auswirken. Sie ärgern sich über diesen künstlichen Wettbewerb.

 

 

Die Tätigkeiten eines Maklers im bildlichen Überblick

   

 

Hier würden Sie eine Infografik zum Thema "Was macht eigentlich ein Makler"

Modernisierungsmaßnahme:

Dichte Fenster und bessere Heizungen müssen geduldet werden.

Mieter müssen es im Grunde stets dulden, wenn Vermieter besser isolierte Kunststofffenster ein- und alte Holzfenster ausbauen lassen wollen. Das gleiche gilt im Prinzip für den Einbau einer Gasetagenheizung, die als Modernisierungsmaßnahme einen Kohleofen ersetzen soll. Eine Mieterin wehrte sich gegen die Umbauten unter anderem mit der Begründung vor Gericht, sie heize mit Holz und somit CO2...-neutral - allerdings vergeblich. Die neuen Isolierglasfenster müssten geduldet werden, weil sie dazu dienten, Energie einzusparen. Gleiches gelte für die Gasetagenheizung. Dass sie Kohleöfen behaglicher finde, spiele keine Rolle. Die Gasetagenheizung erhöhe den Wohnwert, der Einbau könne daher nicht verhindert werden.

(LG Berlin, 65 S 144/15)
Quelle: IVD-Online Newsletter vom 18.01.2017

Mietrecht:

Der Dachboden darf nicht eigenmächtig entrümpelt werden

Deponiert ein Mieter eines Hauses unberechtigt Gegenstände auf dem Dachboden, so darf der Vermieter den Boden nicht einfach ausräumen und die Klamotten entsorgen. Er hätte den Mieter zunächst auf Räumung verklagen müssen. Der Vermieter muss Schadenersatz leisten. Allerdings um ein Viertel gemindert, da der Mieter seine Gegenstände "unberechtigt" gelagert hatte. (AG Berlin-Charlottenburg, 235 C 267/12)

Quelle: IVD-Online Newsletter vom 18.01.2017

Eigentumswohnung:

Wenn die Gemeinschaft es nicht will, gibt's auch keinen "kostenlosen" Aufzug

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein einzelner Wohnungseigentümer in dem gemeinschaftlichen Treppenhaus grundsätzlich nur dann einen Personenaufzug - sogar auf eigene Kosten - einbauen darf, wenn alle übrigen Wohnungseigentümer ihre Zustimmung hierzu erteilen. Dies gilt auch dann, wenn der bauwillige Wohnungseigentümer aufgrund einer Gehbehinderung auf den Aufzug angewiesen ist, um seine Wohnung zu erreichen. Die übrigen Wohnungseigentümer können allerdings verpflichtet sein, den Einbau eines Treppenlifts oder einer Rollstuhlrampe zu dulden. (Zu der Frage, ob die Wohnungseigentümergemeinschaft selbst einen Aufzug einbauen kann, wenn die Wohnungseigentümer dies mit qualifizierter Mehrheit beschlossen haben, hat sich das Gericht nicht geäußert.)

(BGH, V ZR 96/16)

Quelle: IVD-Online Newsletter vom 18.01.2017

Video-Interview: Zur hohen Kunst, den richtigen Marktwert zu erzielen.

2017-01-24.WMV

Neues Unternehmensschild

Wir freuen uns - Endlich ist unser Unternehmensschild am 117er Ehrenhof, Ecke Adam-Karrillon-Straße, in 55118 Mainz, gut sichtbar angebracht.

Ein herzliches Dankeschön an woell und woell, Grafik-, Webdesign und Programmierung aus Nierstein für die hervorragende Gestaltung des Schildes und der Firma Lorenz Werbung GmbH aus Hechtsheim für die gelungene Umsetzung des Entwurfs auf ein Schild.

Wir freuen uns: Das Neues Immobilienportal IVD24immobilien.de

Mehr Sicherheit in den Immobilien-Portalen

Leider steigen die kriminellen Aktivitäten auf den gängigen Immobilienportalen und es werden zunehmend fiktive Kauf- und Mietobjekte von Anbieten mit wirtschaftskriminellen Hintergrund angeboten.

Dabei ist die Masche immer ähnlich:

Sehr günstige Angebote mit attraktiven Immobilien locken Schnäppchenjäger.

Nach einer Kontaktanfrage bekommt der Interessent meist eine E-Mail vom angeblichen Eigentümer, der sich im Ausland befindet und dem Interessent die Immobilie zusagt. Diese Zusage ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass zur Sicherung des Objekts erst eine Kaution,  Anzahlungen oder sogar Eintritt für eine angebliche Besichtigung gezahlt werden muss.

Soll die Sache dann konkret werden und möchte der Interessent nach der Zahlung „seine“ Immobilie besichtigen, sind die Anbieter samt dem Geld verschwunden.

Die Möglichkeit, in den Immobilienportalen selbst Objekte online stellen zu können, wird von den Betrügern also genutzt, um mit „billigen“ Wohnungen die Unwissenheit der Interessenten für Ihre Geschäfte auszunutzen.

Bedauerlicherweise gehen diese unseriösen Anbieter noch weiter und hacken Accounts von Immobilienmaklern, um Geld und neue Objekte für ihre gefakten Annoncen zu generieren.Durch solche kriminellen Aktionen bekommen Immobilieninteressenten einen falschen Eindruck von Immobilienmaklern und das Image der ganzen Immobilienbranche wird geschädigt.Denn ein seriöser Makler bietet die Objekte immer zum marktgerechten Preis an. Etwaige Provisionen und Kautionen sind immer erst nach Abschluss eines Vertrages fällig und Besichtigungen sind stets kostenfrei. 

Auch dorothea lehrmann immobilien wurde mehrfach Opfer eines Hackerangriffs.

Die Hacker haben zum Beispiel das Exposé eines Verkaufsobjekts schlichtweg kopiert und mit anderen Kontaktdaten als günstiges  Mietobjekt angeboten.

Seitens des Immobilienportals wurde dagegen leider nichts unternommen.

Damit ist jetzt Schluss!

Als Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen hat der IVD Immobilienverband Deutschland ein Immobilienportal geschaffen, in dem ausschließlich Immobilienmakler inserieren dürfen.

                            www.ivd24immobilien.de

Dieses Portal geht zum 01.01.2017 an den Markt

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Neue Gerichtsentscheidungen

Mietminderung: Ohne Telefon und Internet ist die Wohnung nur 90 Prozent wert

Das Landgericht Essen hat entschieden, dass ein defektes Telefonkabel in einer Mietwohnung vom Vermieter schnellstens zu reparieren ist. Sorgt ein solches Kabel dafür, dass eine Mieterin 14 Monate lang weder über das Festnetz telefonieren noch das Internet nutzen kann, so darf sie für diese Zeit zehn Prozent der Miete einbehalten. Tatsächlich gehört es zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung, dass der Mieter über das Festnetz telefonieren sowie das Internet nutzen kann. Es gehöre grundsätzlich alles zum „Wohnrecht des Mieters“, was für seinen Lebensmittelpunkt und seine Bedürfnisse existenziell ist. (LG Essen, 10 S 43/16)

(Quelle: IVD West Newsletter Feb. 2017)

Wohnungs-Modernisierung: Ein Balkon erhöht den Wohnwert - da sind drei Wochen Bauzeit ein Klacks

Das Mieter sind verpflichtet, vom Vermieter gewollte Modernisierungsmaßnahmen zu akzeptieren, wenn sie den Wohnwert steigern. Das gilt auch dann, wenn der Mieter berufstätig ist und nicht möchte, dass Handwerker etwa drei Wochen lang Zugang zu seiner Wohnung haben, um einen Balkon anzubauen, wenn er nicht da ist. Das Landgericht Berlin empfahl ihm, eine "Vertrauensperson" einzusetzen, die die Augen offen halten könne (machte aber keine Angaben dazu, wie eine solche Vertrauensperson herbei geschafft werden könne, wenn keine vorhanden sei). Das Positive an dem Vorhaben überwiege aber - auch wenn das Außenzimmer von außen einsehbar sei. In innerstädtischer Lage (wie hier in Berlin) sei das keine ungewöhnliche Beobachtung. Die durch den Aufenthalt auf dem Balkon zu erreichende "Frischluftzufuhr" dürfe er auch nicht unterschätzen. (LG Berlin, 65 S 108/16)

(Quelle: IVD West Newsletter Feb. 2017)

Mietrecht: Wer die Wohnung "verschimmeln" lässt, bezahlt die Säuberung

Stellt sich heraus, dass ein Mieter seine Wohnung hat "verschimmeln" lassen, ohne den Vermieter darüber zu informieren, so muss er die Beseitigung der Sporen bezahlen. Das Amtsgericht Duisburg kam zu diesem Ergebnis, nachdem es erst bei der Übergabe einer Wohnung nach Mietvertragsschluss aufgefallen war, dass der Mieter einen erheblichen Schimmelbefall dem Vermieter - ohne einen Grund dafür nennen zu können - nicht gemeldet hatte. Die Beseitigung des Schadens kostete - einschließlich des Sachverständigengutachtens - fast 6.000 Euro. Mit Blick auf die mit 35 Quadratmetern überschaubare Größe der Wohnung eine enorme Summe, die der Mieter zu ersetzen hat. Er sei seiner Pflicht nicht nachgekommen, den Vermieter darüber zu informieren, dass sein Eigentum in Gefahr gewesen sei. (AG Duisburg, 7 C 274/13)

(Quelle: IVD West Newsletter Feb. 2017)

Betriebskosten: 20% Differenz ist nicht mehr tolerierbar

Auch wenn alle Wohnungen in einem Mietshaus mit Wasserzählern ausgestattet sind, zählt bei der Betriebskostenabrechnung der Hauptwasserzähler. Zeigt der allerdings einen unrealistisch hohen Wert an, so wird nach den Wohnungszählern abgerechnet. Das Amtsgericht Rheine hält eine Abweichung von mehr als 20 Prozent zwischen Haupt- und Wohnungszählern für unrealis-tisch. Normalerweise würden Hauptwasserzähler immer mehr anzeigen als alle Wohnungswas-serzähler zusammen, wobei dann die Gesamtwasserkosten anteilig je nach Wert der Wohnungsmesser auf die Mieter im Haus verteilt werden. Bei einer Abweichung von mehr als 20 Prozent sei die Messtoleranz nicht mehr akzeptabel. (AmG Steinfurt, 10 C 331/14)

(Quelle: IVD West Newsletter Nov. 2016)

Nachbarrecht: Schon die Möglichkeit einer Video-Überwachung darf untersagt werden

Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass allein die Installation einer Videokamera auf einem Grundstück die "konkrete Gefahr" bringe, dass das Nachbargrundstück ebenfalls in den Fokus geraten könnte. Daher dürfe vom Nachbarn, der plant, eine Kamera zu installieren, vorbeugend eine Unterlassungserklärung verlangt werden. Andererseits hat der "möglicherweise überwachte Bewohner" nicht die Pflicht, zu beweisen, dass er tatsächlich "rechtswidrig" angegangen wird, wenn die Kamera läuft.

(OLG Köln, 21 U 22/08)

(Quelle: IVD West Newsletter Nov. 2016)

Eigentumswohnung: Sind Rollläden "in die Außenwand integriert", gehören sie der Gemeinschaft

Rollläden, die in einer Wohnungseigentumsanlage in die Außenwand integriert sind, gehören zum Gemeinschaftseigentum. Kosten, die durch eine Instandsetzung entstanden sind, müssen deshalb aus dem Gemeinschafstopf bezahlt werden. Das Amtsgericht Würzburg: Rollläden stünden nur dann im Sondereigentum, wenn sie nicht in der Außenwand integriert seien und ohne Beeinträchtigung der äußeren Gestalt montiert und demontiert werden können. Das sei hier nicht der Fall gewesen. (In dem entschiedenen Fall ging es zwar nur um 105 € in einer Jahresabrechnung, was einem Eigentümer jedoch nicht passte. Seine Klage wurde abgewiesen.) (AmG Würzburg, 30 C 1212/14)

(Quelle: IVD West Newsletter Nov. 2016)

Modernisierungsmaßnahmen: Zwölf Monate Großbaustelle ist nicht akzeptabel

Grundsätzlich hat ein Mieter einer Modernisierungsmaßnahme nicht zu widersprechen. Voraus-gesetzt, sie ist nicht mit unzumutbaren Härten verbunden. Gefällt dem Mieter die danach im Regelfall folgende Mieterhöhung nicht, so kann er aus dem Mietvertrag heraus. In einem Fall vor dem Landgericht Berlin ging es um eine angekündigte Modernisierungsmaßnahme, die (unter anderem) die Erneuerung der Fernwärmestation sowie von Wasser- und Abwasserleitung, den Umbau eines vorhandenen Badezimmers, Fliesenarbeiten in Küche und Bad, die Erneuerung von Elektroleitungen, den Austausch der Fenster sowie Fassadenarbeiten und Arbeiten im Treppenhaus vorsah. Geplante Dauer: zwölf Monate. Der Mieter hätte die Wohnung für mehrere Monate verlassen müssen. Er musste die Arbeiten nicht dulden. (LG Berlin, 65 S 301/15)

(Quelle: IVD West Newsletter Nov. 2016)

MIETER-/VermieterPROVISION UND KÄUFER-/VerkäuferPROVISION:

Mieter-/Vermieter und Käufer-/Verkäuferprovisionen sind nur mit Abschluss eines Hauptvertrags (Miet- oder Kaufvertrag) fällig. Beratungen und Besichtigungen sind kostenlos. Für die Vermietung von Wohnimmobilien verlangen wir je nach Objekt 1-2 Monatsmieten (netto/kalt) zzgl. 19% MwSt.  

Grundsätzlich gilt, dass im Einzelfall eine Mieterprovison erhoben werden kann. Sie ist gesetzlich geregelt ist und darf  2,38 Monatsmieten (von der monatlichen Kaltmiete gerechnet inkl. 19 % MwSt.) nicht überschritten werden.

 Die Käuferprovision wird branchenüblich erhoben, meistens 5% vom Kaufpreis zzgl. 19 % MwSt.

Bestellerprinzip und Mietpreisbremse

Der Bundestag hat das Mietrechtsnovellierungsgesetz mit Mietpreisbremse und Bestellerprinzip verabschiedet. Es wird damit gerechnet, dass es zum 01.06. oder 01.07.2015 in Kraft tritt. Was regelt nun das neue Gesetz?

Mietpreisbremse:

Bei Neuvermietungen gilt, dass der Mietpreis höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Welches ist nun die ortsübliche Vergleichsmiete?  Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. In Mainz gibt es einen qualifizierten Mietspiegel, der alle 2 Jahre neu erstellt wird. Die Mietpreisbremse gilt für Gegenden mit "angespanntem Wohnungsmarkt". Ob dieser in einer Kommune vorliegt, darüber entscheidet die jeweilige Kommune. Auch gilt diese Mietpreisbremse nur für max. 5 Jahre und muss danach neu beschlossen werden.

Die Mietpreisbremse betrifft nicht alle Wohnungen. Hiervon ausgenommen sind Neubauwohnungen und Wohnungen, die als Erstbezug nach umfassender Modernisierung auf den Markt kommen.

Laufende Mietverträge sind von der Mietpreisbremse nicht betroffen.

Bestellerprinzip:

Hier gilt, dass bis auf wenige Ausnahmen der Vermieter, der den Makler bestellt, auch zu zahlen hat. Gut dabei zu wissen: diese Maklerprovision können Vermieter steuermindernd beim Finanzamt geltend machen.

Was folgt daraus für Sie als Vermieter?

Es gilt nun, für Sie als Vermieter und für Ihre Immobilie Risiken zu erkennen und neue Chancen zu nutzen. Wir haben uns weitergebildet, um Sie individuell und bestmöglich beraten zu können. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen wie Sie auch zukünftig gut und nachhaltig Ihre Immobilie bewirtschaften können. Wir bieten Ihnen unseren umfangreichen Service und freuen uns auf Sie!

Widerrufsrecht

Gesetzlich sind wir verpflichtet, Sie über das seit dem 01.06.2014 geltende Widerrufsrecht zu informieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe eines Formulars, welches Sie bei uns auf der Startseite finden, unsere Dienstleistungen zu widerrufen.

Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen

Auf Ihre besondere Anfrage bieten wir Ihnen Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen als Kapitalanlage mit guter Rendite in gut vermietbaren Wohnlagen sowohl im Rhein-Main-Gebiet als auch bundesweit. Auf Wunsch werden diese Immobilien von langjährig erfahrenen Fachleuten verwaltet. Dies bedeutet für Kapitalanleger Rendite ohne eigenen Verwaltungsaufwand.

Angebote erhalten Sie auf  Nachfrage.